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In den Felsboden eines Hypogäums gehauene Gräber in der Nekropole La Salata

Unsere Vieste-Guides

Die Nekropole
von La Salata

An der Straße nach Peschici, im Buschwald über dem Meer, birgt der Fels die Gräber der ersten Christen des Gargano. Ein Ort der Stille und des Wassers, an dem Geschichte und Natur Hand in Hand gehen.

Ein Guide der Familie von Villa Ulimare

Vergrößern: Ein Hypogäum der Nekropole, in den hellen Fels gehauen
Grüße aus La Salata

Buch die Führung

Die Geschichte

Die Gräber der ersten Christen

Zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert nach Christus schlugen die Familien, die an dieser Küste lebten, die Gräber ihrer Liebsten in den Fels. Es ist eines der ältesten christlichen Zeugnisse des Gargano.

Die Gräber liegen in Grotten und Hypogäen, manche an der Steilküste, andere weiter landeinwärts; in einige gelangst du durch einen Gang, der in den Stein gehauen ist. Rund einen Kilometer entfernt stand in Santa Maria di Merino eine große römische Villa, in der Öl oder Wein hergestellt wurde: Ihre Becken und Kanäle sind bis heute erhalten.

In den Gräbern fand man wenig, aber Kostbares: vor allem Öllampen mit christlichen Symbolen, einige davon afrikanischer Art. Heute siehst du sie im Archäologischen Museum von Vieste.

Herzliche Grüße aus Vieste,
deine Familie von Villa Ulimare

Der Fels der Nekropole, von der Zeit gezeichnet

Steckbrief der Nekropole

Epoche
Spätantike, zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert nach Christus
Wo
An der Straße nach Peschici, rund 7 km von Vieste
Wie
Nur mit Führung, nach Voranmeldung
Dauer
Rund eine Stunde, im Freien, zu Fuß
Die Funde
Im Archäologischen Museum von Vieste

Die Gräber

Drei Arten, den Fels zu nutzen

Achte beim Gang durch die Hypogäen auf diese drei Formen: Es sind dieselben wie in den Katakomben von Rom.

  1. Der Loculus

    Eine rechteckige Nische in der Felswand, verschlossen mit einer Platte aus Terrakotta.

  2. Das Arcosolium

    Ein Bogen, in die Wand gehauen, darunter das Grab.

  3. Das Grubengrab

    Ein Grab, in den Felsboden gehauen und mit großen Ziegeln bedeckt.

Ein in den Fels gehauener Bogen, mit den Gräbern und viel Grün ringsum

Die Natur

Warum sie La Salata heißt

In einer Grotte entspringt eine Quelle mit klarem, aber brackigem Wasser: Daher der Name, „die Salzige“. Zwei Bäche fließen durch das Tal zum Meer, zwischen mediterranem Buschwald und einer seltenen Kolonie Brunnenkresse. Entlang der Küste des Gargano, von Lesina bis Mattinata, gibt es mehr als zweihundert solcher Brackwasserquellen.

Sieh dir den Fels genau an: Er ist übersät mit winzigen Meeresfossilien, den Nummuliten, die von einer Zeit erzählen, als hier Meer war. Mit etwas Glück begegnest du Fröschen und Wasserschildkröten und siehst bei Sonnenuntergang eine Schleiereule fliegen.

Was du mitnehmen solltestBequeme Schuhe, einen Hut und eine Flasche Wasser: Die Führung findet im Freien statt.

Der Besuch

Wo sie liegt

An der Panoramastraße nach Peschici, nahe dem Strand von Scialmarino. Mit dem Auto bist du in wenigen Minuten von Vieste dort.

© OpenStreetMap

Gut zu verbinden

Drei Ziele nah beieinander, am selben Vormittag.

  1. Vergrößern: In den Fels gehauene Grubengräber

    Die Nekropole La Salata

    Straße nach Peschici, rund 7 km

    Führungen nach Voranmeldung mit dem Kulturzentrum von Vieste, an der Piazzetta Cappuccini, an der Strandpromenade Amerigo Vespucci.

    Anrufen: +39 353 429 9517
  2. Vergrößern: Die weiße Kirche Santa Maria di Merino mit Glockengiebel und gepflastertem Vorplatz

    Santa Maria di Merino

    Rund einen Kilometer entfernt

    Das Heiligtum der Schutzpatronin von Vieste, Ziel der Prozession am 9. Mai. Gleich daneben liegt die römische Villa.

  3. Vergrößern: Die steinernen Reste der römischen Villa von Merino mit ihren Gewölben, zwischen Olivenbäumen und Feigenkakteen

    Die römische Villa von Merino

    Neben der Kirche

    Zwischen den Olivenbäumen stehen Mauern und Gewölbe der großen Villa, in der Öl oder Wein hergestellt wurde: der Alltag, einen Kilometer von den Gräbern entfernt.

Schon gewusst?

Drei Zahlen zur Nekropole

  • 6.000Quadratmeter umfasst das Gelände, ungefähr
  • 30Meter hoch ist die Steilküste über dem Meer
  • 200und mehr Brackwasserquellen gibt es an der Küste des Gargano

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